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Nordwest Zeitung vom 08.08.2020

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Veröffentlicht von Mario in Unsere Wiekau · 10 August 2020
Tags: wiekauwildeshausengartenideengestaltunggartenideegartengestaltung
Das sagt die Nordwest Zeitung am 08.08.2020


Sieht aus wie im Märchen, sagen Sie? Ganz verkehrt ist das sicherlich nicht. Aber der Prozess bis dahin ist ziemlich weltlich...
VON INKE HARMS

Wer den Garten von Mario und Kerstin Zemke betritt, der taucht ein in eine andere Welt. Das Grundstück in der Wiekau in Wildeshausen ist umsäumt von hohen Nadelbäumen, dazwischen fühlt es sich an wie im Märchen. Oder wie im Zoo?  Hier tummeln sich Wölfe, Strauße, Affen, große Spinnentiere und riesige Greifvögel. Auch ein Pferd galoppiert zwischen den hohen Stämmen, drei Mädchen halten sich an den Händen und tanzen. Na, was ist hier denn los?
„Alles fing an, als mein Mann mir eine große Gartenfigur schenkte. Ein Pferd. Das hatte ich mir immer gewünscht.
Aber es war sehr teuer und trotzdem nach sehr kurzer Zeit schon kaputt“, denkt Kerstin Zemke zurück. Das ist jetzt schon einige Jahre her. „Und dann dachte ich mir: Das muss doch besser gehen.“ Also fing sie an, herumzuprobieren. Seitdem stellt sie die Deko für ihren verwunschenen Garten selbst her – und ihrer Fantasie scheinen da keine Grenzen gesetzt.

Viel Material sammeln

Die blonde 53-jährige  Frau strahlt und zeigt auf ihr riesiges Materiallager hier auf dem Grundstück mitten im Wald.  Draht, Kordel, Zangen, Schläuche, Teichfolie, Dachrinnenrohr und Holzsticken: Kerstin Zemke ist ein Bastel-Genie. „Am häufigsten verwende ich künstliche Tannenbäume. Die lassen sich gut biegen und halten lange.“ Wenn eine Figur mal nicht grün aussehen soll? Kein Problem für Kerstin Zemke: „Dann sprühe ich sie einfach farbig an.“
Im echten Leben arbeitet sie als Altenpflegerin, aber ihr Garten ist ihre Leidenschaft. „Das ist mein Ausgleich, da
kann ich den Kopf ausschalten. Mir fällt immer wieder etwas Neues ein. Und was sagt der Liebste dazu? „Das ist ihr Hobby und ich finde das total in Ordnung. Draußen kann sie sich gern  austoben.“ Das war allerdings nicht immer so, wie Kerstin Zemke sich noch erinnert. „Zu Beginn meinte mein Mann, die Figuren seien peinlich und Vorbeikommende würden sich bestimmt darüber lustig machen.“ Beide müssen lachen.

Neugierige Beobachter

Denn nach und nach stellte sich heraus, dass sogar Spaziergänger regelmäßig darum baten, Fotos von der malerischen Szenerie  schießen zu dürfen. „Dann kann ich es ja so schlecht nicht machen, oder?“, findet Kerstin Zemke und ihr Mann gibt ihr heute auch Recht. Mario Zemke ist gelernter Tischler, doch schon seit vielen Jahren arbeitet er nicht mehr in dem Beruf, sondern mit Fischen. Klar, dass es da im Garten einen Teich mit Koi-Karpfen gibt. Auch diese kleine Wasseroase verschönert Kerstin Zemke gern. „Ich staune immer wieder, wieviel Ausdauer sie dabei hat“, zollt Mario Zemke ihr Anerkennung.
Aber jetzt hat Kerstin Zemke keine Zeit mehr: „Mir juckt es schon wieder in den Fingern. Vielleicht mal ein
Eisbär?“


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