Borkenkäfer befällt Wiekau

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Borkenkäfer befällt Wiekau

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Veröffentlicht von Mario in Unsere Wiekau · 11 November 2021
Tags: BorkenkäferWiekauWildeshausenStadtverwaltungWald
Wer in der Wiekau lebt, liebt die Natur, den Wald und die erholsame Gegend

Doch inzwischen treibt auch hier der Borkenkäfer sein Unwesen und beginnt ganze Waldbschnitte zu vernichten. Betroffen sind davon die Grundstücksbesitzer, die auch mit voller Verantwortung bei Schäden durch umgefallene Bäume haften.
Einige Grundstücksbesitzer erkennen dies und wissen bzw. haben sich schlau gemacht, wie zu handeln ist. Einige schauen weg und schädigen somit andere Waldgebiete, da der Borkenkäfer sich rasant vermehrt.
So haben sich in der Kleinen Wiekau zwei Grundstücksbesitzer - unter anderem wir selbst - sich zur Schadensbegutachtung und -beseitigung an den Bezirksförster Michael Feiner gewendet, der sich auch umgehend dem Problem angenommen hat.
Kurzum, die befallenden Bäume müssen schnellstmöglich gefällt und beseitigt werden, um weitere Schäden zu vermeiden. Herr Feiner kümmerte sich darum, dass die Großmaschinen zur Ernte anrückten und der "Abfall" entsorgt wurde. Kosten entstanden dabei keine.
Natürlich sah das Grundstück danach kahl aus, die Tränen standen in den Augen und eine Neubepflanzung macht nur nach einer Bodenfräsung mit einem Forstmulcher richtig sinn. Diese Kosten muss man aber nun selbst tragen, aber nach 1,5 Sunden und einem Stundensatz von 190,-- € war auch dies erledigt.

Doch was nun:
Trotz fachlicher Unterstützung und fachlicher Beseitigung flattert ein Schreiben der Stadt Wildshausen ins Haus, mit Androhung einer Geldstrafe bis zu 10.000,- € wegen unerlaubter Baumfällung. Natürlich muss man dazu Stellung nehmen und es nahm seinen Lauf.
Laufen doch warscheinlich "selbsternannte" Naturschützer durch die Wiekau und erkennen keinen Borkenkäferbefall, aber erkennen sofort, wenn das Waldstück abgeholzt wurde. Ohne nachzudenken - was diese sicher noch nicht gelernt haben - gibt es eine Anzeige und dieses Volk hat nichts besseres zu tun, als das auch in die Zeitung zu bringen.



Da ein Borkenkäfer befallendedes Waldgebiet umgehend und schnellstmöglich abgeholzt werden muss um weitere Schäden zu vermeiden, ist das nur mehr als peinlich. War das ein versehen? Nein, diese selbsternannten und unfähigen Naturschützer wollten wieder ihre Macht zeigen.
So wurde aus einem sorgsamen Handeln zweier Grundstücksbesitzer ein Theater. Nicht nur wir mussten eine Stellungnahme abgeben, auch unser Bezirksförster musste dazu Stellung nehmen. Man meint ein Bezirksförster kennt sich mit der Gesetzeslage gut aus und hanelt nach bestem Wissen und Gewissen, liegt richtig. Doch es musste erst mal ein Rundumschlag seitens der Stadtverwaltung durchgeführt werden.



Das Beste:
Die Behörde war selbst vor Ort und hat sich vor dem Versand der Strafandrohung alles angesehen. Diese wissen, das ein nachbarliches der Stadt gehörendes Grundstück bereits wegen dem Borkenkäfer abgeholzt wurde. Ein weitere nachbarschaftliches Grundstüch hat nur noch toten Baumbestand zu stehen. Da steht einem doch ein großes Fragezeichen im Kopf.

Was lernen wr wieder daraus:
Erst begutachten lassen, dann eine Genehmigung der Stadtverwaltung zur Beseitigung des Baumbestandes einholen.
Das kann Wochen dauern und noch größere Schäden - nicht nur Waldsterben, sondern auch materielle oder körperliche Schäden wegen umstürzender Bäume - verursachen.

Was sollten die Behörden lernen:
Da denen nun das Borkenkäferproblem auf den Schoß gefallen ist, sich mal in das Auto setzen und dafür Sorge tragen, dass Waldbesitzer mit abgestorbenen Baumbestand zum Schutz der Wälder und zum Schutz von Leben und Gesundheit endlich auch tätig werden.
Aber in der Wiekau fallen täglich Bäume auf die Gehwege und Fahrbahnen, warscheinlich muss erst jemand zu schaden kommen, ehe eine Behörde wach gerüttelt wurde. Also "UMDENKEN" wäre hier "Naturschutz".
Diesmal gilt die Ausrede nicht: Das war nicht vorhersehbar...

Zeitungsartikel zum Download:


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1 Rezension
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Bernhard Liebig
11 Nov 2021
Das kenne ich, immer das gleiche mit den Behörden.
Vorteil bei Euch, Ihr seid in der Zeitung gewesen, wer schafft das sonst auf normalem Weg. ☺

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